B i o g r a p h ie

György Zerkula wurde 1986 in Siebenbürgen geboren. Er stammt aus einer musikalischen Familie mit langer Tradition und erhielt seinen ersten Geigenunterricht mit sechs Jahren. Ab 2002 studierte er am Bela Bartok Musikkonservatorium in Budapest in der Klasse von Vera Czettner und schloss sein Studium im Jahr 2005 mit der Matura ab. Zwischen 2005 und 2009 studiert er an der Conservatoire de Lausanne site Fribourg in der Klasse von Gyula Stuller und absolvierte das Lehrerdiplom mit Auszeichnung. Im Sommer 2011 bestand er, an der Hochschule der Künste Bern bei Niziol Bartlomiej, den Abschluss MA Music Performance ebenfalls mit Auszeichnung. 

 

György Zerkula geniesst jede Form des musikalischen Zusammenspiels, sei es im Rahmen einer Kammermusikformation oder einem Orchester.  Er ist Mitglied des Manuel Streichquartett und des Trios L’ Esprit des Cordes. Hält regelmässig Sonatenabenden mit Taeko Szedlák-Oshima, Etienne Murith, Edit Horváth.

 

Er nahm an verschiedenen Meisterkursen teil, unter anderem mit Jean Pierre Wallez, Antje Weithaas, Patricia Kopatchinskaja, Benjamin Schmid, Liviu Prunaru, Oleg Kaskiv und Maxim Vengerov. Regelmässig gibt er Solokonzerte in Rumänien, Ungarn und der Schweiz.

 

György Zerkula gewann 2008 am «Stefan Ruha» International Violin Competition (Rumänien) den zweiten Preis «ex aequo» und erhielt Stipendien der «Fondation Clara Messagere - Eleonore Pieters», der Fondation Lalive in Genf, der Schweizerischen Interpretenstiftung und der Stiftung Lyra. Seit 2012 ist György Zerkula Mitglied des Berner Symphonieorchesters.

 

Er spielt auf einer Violine von Olivier Krieger aus dem Jahr 2012.